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„FAQ: Alles, was du schonimmer über Tee wissen wolltest“

Tee ist weit mehr als nur ein Heißgetränk – er ist Genuss, Kultur und ein kleines Alltagsritual. Aber rund um Tee gibt es viele Fragen: Wie wird er richtig zubereitet? Was ist der Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee? Und ist Tee wirklich gesund? In unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kundinnen und Kunden – kurz, prägnant und mit Liebe zum Detail.



Welche Teesorten gibt es überhaupt?

Es gibt sechs Hauptsorten von Tee:

  • Grüner Tee
  • Schwarzer Tee
  • Weißer Tee
  • Oolong
  • Gelber Tee 
  • Pu-Erh.


Alle stammen von derselben Pflanze (Camellia sinensis), unterscheiden sich jedoch in Verarbeitung, Fermentation und Geschmack.


Grüner Tee: Wird nach der Ernte schnell erhitzt (gedämpft oder geröstet), um die Fermentation zu stoppen. So behält er seine grüne Farbe, wichtige Inhaltsstoffe und ein leicht grasiges bis nussiges Aroma. Ebenfalls zum Grüntee zählt Matcha: er ist die pulverisierte Form von Grüntee und wird aus hochwertigen, schattiert angebauten grünen Teeblättern (meist Tencha) gewonnen.


Schwarzer Tee: In Ostasien als roter Tee bezeichnet, wird vollständig fermentiert und zeichnet sich durch ein kräftiges, oft malziges oder leicht herbes Aroma aus. Durch den Fermentationsprozess erhält schwarzer Tee seine dunkle Farbe und den höheren Koffeingehalt im Vergleich zu grünem oder weißem Tee.


Weißer Tee: Minimal verarbeitet – nur getrocknet, manchmal leicht anfermentiert. Er zeichnet sich durch seinen milden, feinblumigen Geschmack mit leicht süßlicher Note aus und wird aus den jungen Knospen und zarten Blättern gewonnen.


Oolong Tee: "Schwarzer-Drachen-Tee“, ist eine traditionelle chinesische Teesorte, aber auch Taiwan ist sehr bekannt für vorzügliche Oolong Tees. Die Oxidationsstufe liegt zwischen der von grünem und schwarzem Tee.  Er zeichnet sich durch ein komplexes Aroma aus, das von blumig und fruchtig bis hin zu nussig und leicht malzig reichen kann.


Pu-Erh Tee: Nachfermentierter Tee aus der chinesischen Provinz Yunnan. Er reift über Monate oder Jahre und entwickelt einen erdigen, intensiven Geschmack. Pu-Erh-Tee wird wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung und seines niedrigen Koffeingehalts geschätzt.


Wie bereite ich Tee richtig zu?

Die richtige Zubereitung hängt von der Teesorte ab. Hier ein kurzer Überblick:

  • Grüner Tee: 70–80 °C, 2–3 Minuten Ziehzeit
  • Schwarzer Tee: 90–100 °C, 3–5 Minuten
  • Weißer Tee: 70–80 °C, 4–5 Minuten
  • Kräuter- und Früchtetee: 100 °C, 5–10 Minuten

Tipp: Weiches Wasser bringt das Aroma besser zur Geltung. 

Außerdem hängt die Zubereitungszeit von den persönlichen Vorlieben ab. Je nach Sorte und persönlichem Geschmack kann die Zeit angepasst werden. Kürzere Ziehzeiten ergeben oft einen milderen, feineren Geschmack, während längere Ziehzeiten kräftigere und teils herbere bzw. bittere Aromen hervorbringen. Die Zubereitungsangaben sind immer Empfehlungen. 

black teapot near clear glass mug

 

Wie lagere ich Tee am besten?

Tee sollte luftdicht, lichtgeschützt und trocken aufbewahrt werden – am besten in einer Dose. Hitze, Feuchtigkeit und starke Gerüche sollten vermieden werden.


🫖 Tipp: Viele Kunden denken bei „Tee“ automatisch an Früchtetee oder Kräutertee – streng genommen sind das aber „teeähnliche Aufgussgetränke“, da sie nicht von der Camellia sinensis stammen. Unsere Aufbewahrungshinweise gelten aber für alle Tees und auch teeähnliche Erzeugnisse (Kräutertee, Früchtetee...).

 

 

Was ist besser – loser Tee oder Teebeutel?

Loser Tee bietet meist die bessere Qualität, da ganze Teeblätter verwendet werden. Teebeutel enthalten oft Bruchtee oder Teestaub, was Geschmack und Inhaltsstoffe beeinträchtigen kann. Mit dem richtigen Zubehör, ist loser Tee praktisch und schnell zuzubereiten und steht dem Beuteltee um nichts nach. Zum Zubehör


Wie wirkt Tee auf den Körper – beruhigend oder belebend?

Das kommt ganz auf die Sorte an! Hier ein paar Beispiele: 

Grüner und schwarzer Tee enthalten Koffein (früher auch „Teein“ genannt) und wirken leicht anregend, jedoch sanfter und langsamer als Kaffee.

 "Kräutertees" wie Kamille, Melisse oder Lavendel wirken dagegen beruhigend und eignen sich gut für den Abend.


green leaves plant during daytime

 "Pfefferminztee" kann erfrischend wirken, während "Ingwertee" anregend und wärmend ist.

green leaves in macro lens

Melissentee wirkt beruhigend und hilft bei Stress, Nervosität und innerer Unruhe.

Er eignet sich besonders gut für den Abend.


 Die Wirkung hängt also von der Pflanze, der Zubereitung und auch vom Zeitpunkt des Trinkens ab.

 

Warum schmeckt mein Tee manchmal bitter?

Bitterer Geschmack entsteht oft durch zu heißes Wasser oder zu lange Ziehzeiten – besonders bei grünem Tee.

Auch ein ungünstiges Wasserverhältnis (zu wenig Wasser auf zu viel Tee) kann den Geschmack negativ beeinflussen.

Tipp:

  • Verwende für empfindliche Teesorten (z. B. Grüntee, Weißtee) unbedingt abgekühltes Wasser (ca. 70–80 °C).
  • Beachte die empfohlene Ziehzeit – viele Tees brauchen nur 2–3 Minuten.
  • Hochwertiger Tee neigt weniger zu Bitterkeit, da er aus ganzen Blättern besteht.


Tee ist ein faszinierendes und umfangreiches Thema mit vielen Facetten – wir hoffen, dass wir dir mit unseren Antworten weiterhelfen konnten. Hast du noch eine Frage, die hier nicht beantwortet wurde? Dann schreib uns gern – wir erweitern unser FAQ laufend!